Apartheid-Connections

Odious Debts - Hinterlassenschaften der Diktatoren


Apartheid-Connections 2

Es kommt vor, dass Gauner ein Land regieren und Kredite von Banken erhalten, von Grossbanken ebenso wie von internationalen Finanzinstituten, etwa dem Internationalen Währungsfonds und der Weltbank. Es ist bekannt, dass die Gelder in den Taschen dieser Regierenden und ihrer Entourage verschwinden.

Es kommt sogar vor, dass Banken Kredite sprechen, obwohl von den Empfänger-
Regierungen bekannt ist, dass sie ihr Volk unterdrücken und ausbeuten, dass die Gelder nicht für den Grossteil der Menschen und ihre Bedürfnisse eingesetzt werden.

Es wäre richtig und legitim, dass demokratisch gewählte Regierungen die Schulden ihrer diktatorischen Vorgänger nicht übernehmen müssen.

Und schliesslich stellt sich auch die Frage, wie der ebenso richtige und legitime Anspruch der Bevölkerung auf Entschädigung für erlittene Menschenrechtsverletzungen sowie auf Deckung von Folgeschäden des Unrechtsregimes respektiert und gedeckt werden kann.

Dem muss und kann die Diskussion zum Konzept von 'Odious Debts', von verabscheuenswürdigen Schulden Rechnung tragen.
Die in dieser Publikation dargestellten Fälle eignen sich dafür.
(Aus dem Vorwort von V. Schneider)

APARTHEID-CONNECTIONS 2

Odious Debts

Hinterlassenschaften der Diktatoren

Aktion Finanzplatz, Amanda Weibel
Recherchiergruppe Schweiz-Südafrika (Hg.)
Koordination: SOLIFONDS
Zürich, 2000.

48 Seiten, Fr. 12.00

zu beziehen beim SOLIFONDS:
Tel: 044 - 272 60 37 Fax 044 - 272 11 18
oder hier direkt

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