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Recherchiergruppe SchweizSüdafrika
Die Schweizer Regierung wie auch Schweizer Grossbanken und Unternehmen haben mit dem Apartheidstaat in Südafrika bis zuletzt gute Beziehungen gepflegt. Im Gegensatz zu den meisten westlichen Ländern hat sich die Schweizer Regierung geweigert, gegenüber Südafrika Sanktionen zu verhängen.
Diese engen Beziehungen bedürften einer vertieften Aufarbeitung. Dies hat die Mehrheit des Parlamentes im März 1999 mit der Ablehnung der Parlamentarischen Initiative Hollenstein jedoch verhindert. Es reiche aus, meinte eine Mehrheit des Parlaments, wenn im Rahmen eines nationalen Forschungsprogramms (NFP) mit Zugang zum Bundesarchiv die Beziehungen Schweiz-Südafrika aufgearbeitet werden. Damit bleibt der Zugang zu den Privatarchiven von Banken und Unternehmen verschlossen. Mit diesem Entscheid können die Schweizer «Apartheid Connections» und ihre Folgen für die schwarze Bevölkerungsmehrheit nur teilweise untersucht werden.
Empört ob dieser Tatsache haben sich engagierte Personen in der vom SOLIFONDS koordinierten Recherchiergruppe Schweiz-Südafrika zusammengeschlossen. Mit eigenen Recherchen, die in der Reihe «Apartheid Connections» veröffentlicht werden, untersuchen die Mitglieder der Recherchiergruppe, zusammen mit südafrikanischen PartnerInnen, einzelne Aspekte dieser Beziehungen, stellen Fragen und benennen Themen, die einer vertieften Analyse bedürfen. Damit soll auch die Forderung nach einer umfassenden Aufarbeitung (mit Zugang zu allen Archiven) aufrechterhalten und verstärkt werden.
Hier die Links zu den einzelnen Studien:
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