Solidarisch mit Kämpfen für soziale Gerechtigkeit – weltweit!

 
 
 
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Vor vierzig Jahren wurde der SOLIFONDS gegründet. Am 1. Mai 1983 führte er seine erste internationale Solidaritätsaktion zur Unterstützung von Gewerkschaften im Apartheid-Südafrika durch. Seither hat der SOLIFONDS eine Vielzahl von sozialen Kämpfen, Aktionen und Kampagnen in zahlreichen Ländern des Globalen Südens unterstützt. Möglich war dies dank den Beiträgen unserer Spender*innen und unterstützenden Organisationen.


Aktuelle Kampagnen

Der SOLIFONDS unterstützt Basisbewegungen in Lateinamerika, Afrika und Asien punktuell in ihren Kämpfen für soziale Gerechtigkeit. Es geht um Landrechte, Frauenrechte, Arbeits- und Gewerkschaftsrechte, partizipative Demokratie oder Frieden. Vermehrt müssen sich soziale Bewegungen zudem gegen ihre Kriminalisierung und gegen Repression wehren.

Nebenstehend finden Sie Informationen über unsere aktuellen Unterstützungskampagnen.

 

Ein Tribunal für die Rechte der Teepflücker*innen

Die Krise trifft die Arbeiter*innen auf den Teeplantagen Sri Lankas besonders. Deren Arbeits- und Lebensbedingungen erinnern an die britische Kolonialzeit. Die Unternehmen weigern sich, den ohnehin prekären Lohn an die rasant steigenden Lebenskosten anzupassen. Die Gewerkschaft «Ceylon Workers Red Flag Union» will deshalb Druck auf Unternehmen und Regierung erzeugen. Dazu plant sie ein Arbeiter*innentribunal.

 

Grenzüberschreitend gegen Ausbeutung

In Huelva organisiert die südspanische Landarbeiter*innengewerkschaft SOC-SAT seit einigen Jahren Erntehelferinnen aus Marokko. Das ist alles andere als einfach, da die Frauen nur für die Erntesaison von Ende Januar bis Ende Mai nach Spanien kommen und danach nach Marokko zurückreisen. Die südspanische Gewerkschaft hat deshalb Kontakt mit der marokkanischen Landarbeiter*innengewerkschaft FNSA aufgenommen.

Für Menschenrechte und Gesundheit

Während der Pandemie hat Armut in den Philippinen drastisch zugenommen. Kommt hinzu: Wer die neoliberale Politik und die Menschenrechtsverletzungen der Regierung kritisiert, wird nicht selten als terroristisch diffamiert – und muss befürchten, ermordet zu werden oder im Gefängnis zu landen. Der aktuelle Präsident Ferdinand Marcos Jr. hat sich von dieser Politik seines Vorgängers nicht abgewendet.

 

Frauen erheben ihre Stimme gegen Landraub und Gewalt

Frauen in Kamerun wehren sich gegen die Gewalt, die mit Land Grabbing verbunden ist. Wegen der Plantagen können sie kaum mehr Nahrungsmittel anbauen und erleben sexuelle Übergriffe durch Sicherheitsmänner der Plantagen. Gemeinsam haben die Bewohnerinnen aus betroffenen Dörfern das Tabu rund um sexualisierte Gewalt aufgebrochen.