Argentina hoy, en un contiente amenazado
Veranstaltung (auf Spanisch) zu Argentinien heute, 50 Jahre nach dem Militärputsch und unter der Regierung Milei.
Veranstaltung (auf Spanisch) zu Argentinien heute, 50 Jahre nach dem Militärputsch und unter der Regierung Milei.
Lithium ist überall in unserem Alltag und wird als ein wichtiger Bestandteil der Energiewende verstanden. Doch welche sind die Schattenseiten der grossen Nachfrage nach Rohstoffen?Aktivist*innen aus Simbabwe und Europa diskutieren, wie neokoloniale Strukturen in der Rohstoffgewinnung fortbestehen – und welche solidarischen Gegenstrategien es gibt.
Yvonne Zimmermann, Historikerin und Koordinatorin beim SOLIFONDS, berichtet über Teepflückerinnen in Sri Lanka und ihren Kampf für bessere Arbeitsbedingungen. Organisiert von der Polit-Bibliothek Bern und der Zeitschrift Widerspruch.
Austausch und Diskussion mit Ebert Garcia aus Kolumbien, Vorsitzender der Asamblea Campesina del Cesar. Die Asamblea kämpft für Wahrheit und Wiedergutmachung für die erlittene paramilitärische Gewalt, u.a. die Morde, Massaker und Vertreibungen. Die Kohlefirmen wie Drummond und Glencore haben die paramilitärischen Gruppen mutmasslich unterstützt und finanziert. Die Asamblea versucht seit Jahren, mit Glencore-Prodeco über diese traurige Vergangenheit in einen Dialog zu treten, für Wahrheitsfindung und Wiedergutmachung. Bis heute hat sich Glencore-Prodeco geweigert, zu diesen Themen in einen wirklichen und langfristigen Dialog mit der Asamblea einzuwilligen. Ebert ist auch am Dialog-/Verhandlungstisch mit Prodeco über die Minenschliessung beteiligt, wo die betroffenen Gemeinschaften für ihr Recht auf Information und Mitsprache juristisch und politisch kämpfen.
Austausch und Diskussion mit Ebert Garcia aus Kolumbien, Vorsitzender der Asamblea Campesina del Cesar. Die Asamblea kämpft für Wahrheit und Wiedergutmachung für die erlittene paramilitärische Gewalt, u.a. die Morde, Massaker und Vertreibungen. Die Kohlefirmen wie Drummond und Glencore haben die paramilitärischen Gruppen mutmasslich unterstützt und finanziert. Die Asamblea versucht seit Jahren, mit Glencore-Prodeco über diese traurige Vergangenheit in einen Dialog zu treten, für Wahrheitsfindung und Wiedergutmachung. Bis heute hat sich Glencore-Prodeco geweigert, zu diesen Themen in einen wirklichen und langfristigen Dialog mit der Asamblea einzuwilligen. Ebert ist auch am Dialog-/Verhandlungstisch mit Prodeco über die Minenschliessung beteiligt, wo die betroffenen Gemeinschaften für ihr Recht auf Information und Mitsprache juristisch und politisch kämpfen.
Welche selbstorganisierten Lösungen entstehen, um die Wasserkrise in Rojava zu bewältigen? Vor welchen technischen und politischen Herausforderungen stehen diese Initiativen? Welche Rolle spielt internationale Solidarität – und wie beeinflussen die aktuellen Entwicklungen in Syrien die Situation?
Input und Diskussion mit
Nina Röttgers, Wasser-Ingenieurin im medico-Projekt, zurück nach ihrem Einsatz in Rojava
Unter dem Motto «Gegen nukleare und militärische Aufrüstung. Für echte Sicherheit!» findet am Ostermontag, 21. April, in Bern der diesjährige Ostermarsch statt.
Eine der Forderung des Ostermarsches ist, dass die Schweiz den internationalen Atomwaffenverbotsvertrages TPNW unterschreibt. Weitere Forderungen sind unter anderem ein Stopp der milliardenschweren Aufrüstung der Schweizer Armee, keine Kürzungen der Gelder bei der internationalen Zusammenarbeit sowie ein Ende der rassistischen Asylpolitik.
In Europa pflücken mehr als 2 Millionen Wanderarbeiterinnen unser Obst und Gemüse. Im Dokumentarfilm «The Pickers» (die Erntepflücker*innen) wird gezeigt, wie viele von ihnen leben und arbeiten.
Am 13. April wird im Kino in der Reitschule der Film gezeigt und im Anschluss diskutieren beim Apéro die Soziolog*in Dina Bolokan und SOLIFONDS-Koordinatorin Aurora García zusammen mit dem Publikum über die Thematik und möglichen Lösungen.
Für weitere Infos siehe Flyer .
Weitere Filmvorführungen mit anschliessender Diskussionen finden am 7. April in Genf mit SOLIFONDS-Mitstifterorganisation CETIM und am 14. April in Lausanne mit Mitstifterorganisation Magasins du Monde statt.
Alle Filmvorführungen und weitere Infos unter https://campaign.thepickers.org/events
Gespräch mit Serra Bucak, Ko-Bürgermeisterin von Amed/ Diyarbakir über Kommunalpolitik in Nordkurdistan sowie die Lage in der Region.
Input und Podium mit Elisa Loncon, feministische Aktivistin aus Chile: In indigenem Denken – etwa der Mapuche in Chile – ist gutes Leben, Buen vivir, zentral. Das gute Leben der Menschen entsteht in wechselseitiger Verbundenheit mit allen anderen Wesen der Natur. Das Konzept der Rechte der Natur schafft Möglichkeiten für einen Paradigmenwechsel – auch in der Schweiz.
Die Lancierungsaktion der «16 Tage gegen Gewalt an Frauen» wird 2024 in Form einer nationalen Demonstration in Bern ausgeführt. Sei dabei und nimm deine Freund*innen und Bekannte mit!
Am 28. September zeigen wir in Bern eine andere Realität: Wir alle sind Teil einer offenen und vielfältigen (post-)migrantischen Gesellschaft. Wir lassen uns nicht spalten. Wir wollen zwischen uns keine Grenzen!
Wir fordern:
– Bewegungsfreiheit statt Grenzen
– Rechte und Würde statt Illegalisierung
– Soziale Teilhabe statt Prekarisierung
– Partizipation statt Ausgrenzung
Input und Diskussion über das Arbeiter:innentribunal in Sri Lanka mit Vertreter:innen des SOLIFONDS sowie Stimmen aus Sri Lanka. Wir diskutieren die Situation auf den Plantagen, das selbstorganisierte Arbeiter:innentribunal als Kampfmittel sowie die Rolle der internationalen Solidarität und Zusammenarbeit.
Krise überall – doch wo bleiben die positiven Visionen für die Zukunft? Hoffnungsvolle Perspektiven sind der Sauerstoff, der die Demokratie am Leben hält. Der Kongress mit über 40 Workshops findet am 13. und 14. September 2024 in Zürich statt (Volkshaus, Xenix, Kanzlei) und bietet ein Wochenende voller Diskussionen darüber, wie eine solidarische und demokratische Zukunft gestaltet werden kann. Unser Beitrag dazu basiert auf den Erfahrungen der kurdischen Bewegung:
Schauplatz Sri-Lanka: Arbeiter:innen von Teeplantagen führen im Juni 2024 ein selbstorganisiertes Tribunal durch. Angeklagt sind die Plantagenbesitzer, die für die unmenschlichen Arbeitsbedingungen verantwortlich sind. Im Webinar wird anhand Ausschnitte aus Aufnahmen des Tribunals diese ungewöhnliche Form des Kampfes beleuchtet.
Bilder & Gespräch über indigene Formen und künstlerische Ausdrücke des Widerstands im Rahmen der aktuellen politischen Situation und des Paro Nacional Indefinido in Guatemala.
Menschen, die gegen die Politik der Gewalt, Hetze und Repression in der Türkei kämpfen, werden verfolgt und eingesperrt.
Der Dokumentarfilm «Tearing Walls Down – Mauern einreissen» zeigt die Schicksale dreier Politikerinnen, die sich für eine hoffnungsvolle und plurale Gesellschaft einsetzen – gegen die Herrschaft einer antidemokratischen Regierung.
Menschen, die gegen die Politik der Gewalt, Hetze und Repression in der Türkei kämpfen, werden verfolgt und eingesperrt.
Der Dokumentarfilm «Tearing Walls Down – Mauern einreissen» zeigt die Schicksale dreier Politikerinnen, die sich für eine hoffnungsvolle und plurale Gesellschaft einsetzen – gegen die Herrschaft einer antidemokratischen Regierung.
Menschen, die gegen die Politik der Gewalt, Hetze und Repression in der Türkei kämpfen, werden verfolgt und eingesperrt.
Der Dokumentarfilm «Tearing Walls Down – Mauern einreissen» zeigt die Schicksale dreier Politikerinnen, die sich für eine hoffnungsvolle und plurale Gesellschaft einsetzen – gegen die Herrschaft einer antidemokratischen Regierung.
Menschen, die gegen die Politik der Gewalt, Hetze und Repression in der Türkei kämpfen, werden verfolgt und eingesperrt.
Der Dokumentarfilm «Tearing Walls Down – Mauern einreissen» zeigt die Schicksale dreier Politikerinnen, die sich für eine hoffnungsvolle und plurale Gesellschaft einsetzen – gegen die Herrschaft einer antidemokratischen Regierung.
Eine Diskussion zu Erfahrungen aus Spanien, Marokko und der Schweiz
5. Mai 2023, 13.30 bis 16.30 im Hotel Bern, Bern
anschliessend Apéro zum Solifonds-Jubiläum
Dans le sud de l'Espagne, des saisonnières marocaines travaillent dans des conditions précaires dans les champs de fraises. Longues journées de travail, bas salaires, mauvais logement, violences sexuelles ne sont que quelques-uns des mots clés. Depuis quelques années, les ouvrières ont commencé à s'organiser. Aujourd'hui, le syndicat des ouvriers agricoles du sud de l'Espagne (SOC-SAT) et l'organisation des ouvrières agricoles marocaines (FNSA) unissent leurs forces pour obtenir de meilleures conditions de travail dans les champs de fraises.
Im südspanischen Huelva arbeiten marokkanische Saisonarbeiterinnen zu prekären Bedingungen auf den Erdbeerfeldern. Um bessere Arbeitsbedingungen zu erkämpfen, spannen die südspanische Landarbeiter*innengewerkschaft SOC-SAT und der Landarbeiterinnenverband Marokkos zusammen. Eine Erntehelferin und eine Gewerkschaftsaktivistin berichten, wie sie die Arbeiterinnen länderübergreifend organisieren, vor dem Arbeitseinsatz informieren und auch danach begleiten, um gemeinsam für ihre Rechte zu kämpfen.
«Das Blut des Flusses» – Reichtum geht, Armut bleibt
Rohstoffabbau hat gravierende Auswirkungen auf die Umwelt sowie auf die Gesundheit der lokalen Bevölkerung. Hinzu kommen ausbeuterische Arbeitsbedingungen und gewerkschaftsfeindliche Praktiken. An der Veranstaltung berichten Gewerkschaftsvertreter*innen von Minen des Schweizer Konzerns Glencore in Peru und Kolumbien von aktuellen Arbeitskonflikten, u.a. vom kürzlichen Streik in Peru. Zudem wird ein Ausschnitt des Dokumentarfilms «Das Blut des Flusses» von Nicole Maron und Vidal Merma gezeigt. Am Beispiel des Bergbaus wird auch deutlich gemacht, dass das globale Wirtschaftssystem auf Ausbeutung basiert, denn die im Süden geförderten Rohstoffe werden in erster Linie im Norden konsumiert.
Informationen zum Streik in Peru im SOLIFONDS-Bulletin
Podium der Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien, Solifonds, MultiWatch mit:
Gewerkschaftsvertreter*innen aus Kolumbien und Peru
Stefan Suhner, ask!/MultiWatch
Nicole Maron, Journalistin Peru/Schweiz
Yvonne Zimmermann, Solifonds/MultiWatch
Organisiert durch: Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien, Solifonds, MultiWatch
Datum&Zeit: 1. Mai 2022, 16 - 17.30 Uhr
Ort: Glaspalast (Kasernenareal, Zürich)
ZUNEHMENDE GEWALT
IN ARAUCA | KOLUMBIEN
WIE IST DIE SITUATION DER
MENSCHENRECHTSVERTEIGER*’INNEN UND
DERSOZIALEN BEWEGUNGEN?
EIN GESPRÄCH MIT SONIA LOPEZ VON DER STIFTUNG FÜR
MENSCHENRECHTE «JOEL SIERRA»
Spanisch mit deutscher Übersetzung
Das Ausstellungsprojekt «Fractured Spine – Widerstand durch Sichtbarkeit von Zensur in Journalismus und Kunst» handelt davon, wie Künstler*innen spezifische Formen des Widerstands im Feld der Kunst zum Ausdruck bringen.
Das Projekt der Filmtage wurde gestartet, um den kulturellen Austausch zwischen Orient und Okzident zu fördern. Wir wollen eine Brücke zwischen Ländern und Kulturen bauen und die Menschen motivieren, zu kulturellen Veranstaltungen zu gehen.
Am 4. und 5. September veranstalten wir in Basel und Zürich Solidaritätsveranstaltungen mit Film und Gespräch mit Leyla Imret, Co-Vorsitzende HDP Deutschland.
Als Teil eines europaweiten Aktionstags fordert der SOLIFONDS am 12. Juni auch in Zürich die sofortige Freilassung von 16 Menschenrechtsverteidiger*innen (bekannt als BK16) in Indien.
Demo (bewilligt) Treffpunkt: 13:15 Ecke Kasernenstrasse/Postbrücke (beim Veloparkplatz) und Marsch zum Stauffacher.
Anschlussprogramm
14:45 Reden zu den BK16
15.15 Film
16:00 Uhr Foto-Ausstellung Karin Scheidegger
16:30 Uhr Bollywood-Workshop.
In dieser Kampagne arbeitet der SOLIFONDS mit der Zürcher Frauenrechtsgruppe von Amnesty International Schweiz zusammen
Die BK16 sind 16 Menschenrechtsverteidiger*innen in Indien, die seit bald drei Jahren ohne Beweise und ohne Verfahren im Gefängnis sitzen. Eine von ihnen ist die Anwältin und Gewerkschafterin Sudha Bharadwaj, die auch in der Schweiz bekannt ist: Sie hat die Leiharbeiter*innen in den indischen Zementfabriken des Schweizer Konzerns Holcim unterstützt, die seit Jahrzehnten für Festanstellungen und bessere Arbeitsbedingungen kämpfen, die ihnen per Gesetz zustehen würden.
Zum Hintergrund des Falls: Am 1. Januar 2018 kam es zu Gewaltvorfällen im indischen Ort Bhima Koregaon, als Kastenlose nach einer Grossveranstaltung gewalttätig von hindunationalistischen Gruppen angegriffen wurden. Die Polizei ging danach jedoch nicht gegen die Verantwortlichen der Gewalt vor. Stattdessen wurden Menschenrechtsaktivist*innen, Kulturschaffende, eine Gewerkschafterin, Schriftsteller, Anwält*innen und Akademiker*innen aus verschiedenen Bundesstaaten beschuldigt, die sich gegenüber der Regierungspolitik von Premierminister Narendra Modi kritisch geäussert hatten. Bis heute sind insgesamt 16 Regierungskritiker*innen in diesem Zusammenhang ins Gefängnis gesteckt worden. Als „Beweise“ werden Dokumente angeführt, die Hacker in den Computer eines der Gefangenen geschmuggelt hatten. Gemeinsam ist den Angeschuldigten, dass sie sich für die Entrechteten in Indien einsetzen: für Angehörige der untersten Kasten, für Adivasi (Indigene), Frauen, informelle Arbeiter*innen. Sie sind mit einer Klage nach dem Antiterrorgesetz (UAPA) konfrontiert und sitzen teilweise seit drei Jahren im Gefängnis – ohne Prozess.
Trotz der Pandemie und obwohl mehrere der Angeschuldigten an Covid-19 erkrankt sind, sind die Angeschuldigten noch immer in Haft.
Wir fordern, dass die politischen Gefangenen sofort freigelassen werden! Free them all!
Mehr Infos hier.
Multiwatch organisiert in Zusammenarbeit mit dem Denknetz eine mehrtägige Konferenz mit Workshops, Referaten und Podiumsdiskussionen. Mit der Konferenz in der „Pharmastadt Basel“ wollen die Organisator*innen eine Plattform bieten, an der sich Betroffene, Quartierbewohner*innen, Menschen in Gesundheitsberufen, Arbeiter*innen und Angestellte der Pharmakonzerne, Expert*innen, Aktivist*innen und Organisationen kritisch mit der Pharmabranche auseinandersetzen und austauschen können. Themen der Konferenz sind Forschung und Entwicklung, Patente, Lobbying und Korruption, städtische Politik sowie Widerstand und Alternativen.
Reclaim Democracy ist ein Kongress für alle, die die Demokratie stärken wollen. An Workshops und Diskussionen bietet sich die Gelegenheit für Austausch und Vernetzung. Anmelden kann man sich direkt auf der Seite des Kongresses (reclaim-democracy.org).