Mahnwache für Frieden, Freiheit und Demokratie in Nordkurdistan und Rojava
Sep
4
4:30 nachm.16:30

Mahnwache für Frieden, Freiheit und Demokratie in Nordkurdistan und Rojava

Der Kampf für Frieden, Freiheit und Demokratie kennt keine Grenzen !

In der Türkei hat das AKP-Regime am 19. August einen neuen Vernichtungsfeldzug gegen die Demokratische Partei der Völker (HDP) in Gang gesetzt. Die in Diyarbakır mit 63 Prozent, in Mardin mit 56 Prozent und in Van mit 53 Prozent gewählten Bürgermeister*innen der HDP sind auf Befehl des Innenministeriums mit erlogenen und unrechtmässigen Begründungen abgesetzt worden. Daneben wurden bei Razzien und Durchsuchungen mindestens 418 politische Aktivist*innen, darunter zahlreiche HDP-Mitglieder, festgenommen. Die Massnahme wird als ein Racheakt des Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdoğan für den Wahlsieg der HDP bei den Kommunalwahlen im März gewertet. Das Vorgehen des türkischen Staates in Nordkurdistan muss auch im Kontext des von Erdoğan angedrohten Angriffs auf Rojava gesehen werden: die Stimme des kurdischen Volkes soll vor einem Angriff auf Rojava zum Schweigen gebracht werden.

Gemeinsam mit der HDP kämpfen wir gegen den – nach Juni 2016 – zweiten politische Putsch durch das Regime Erdoğan. Der demokratische Wille der Menschen in Nordkurdistan muss auch durch die türkische Regierung respektiert werden.

Der Kampf für Frieden, Freiheit und Demokratie kennt keine Grenzen !

Wir fordern die Wiedereinsetzung der abgesetzten Bürgermeister*innen;
Wir fordern die Freilassung aller politischer Gefangenen;
Wir solidarisieren uns mit den Menschen in Nordkurdistan und Rojava !

Mahnwache: Mittwoch, 4. September, 16.30 Rathausbrücke, Zürich

«Brückenschlag Zürich <–> Amed/Diyarbakır»

Veranstaltung ansehen →
Jun
25
9:30 vorm.09:30

100 Jahre Erfolgsgeschichte für Arbeitnehmende: Die International Labour Organisation (ILO)

Die Tagung zum 100-jährigen Bestehen der ILO gibt Einblick in aktuelle Debatten: Im Fokus stehen unter anderem die Präsentation der neuen Konvention zu Gewalt am Arbeitsplatz und in der Arbeitswelt, die Bedeutung der IAO für die Zutrittsrechte von Gewerkschaften in Schweizer Betriebe, die Zukunft der Arbeit und der Kampf für gute Arbeitsbedingungen in der Lieferkette (sogenannte Supply Chains).

Veranstaltung ansehen →
Jun
20
7:30 nachm.19:30

Brasilien: Vom sozialen Vorbild zum rechtsextremen Repressionsstaat

An einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung informieren Sandra Rodrigues Urech vom «Internationalen Komitee für die Demokratie in Brasilien – Zürich» und Yvonne Zimmermann vom SOLIFONDS über die prekäre Situation in Brasilien und den Widerstand sozialer Bewegungen.

Veranstaltungsflyer

Veranstaltung ansehen →
Apr
25
7:00 nachm.19:00

Brasiliens soziale Bewegungen unter Bolsonaro: Infoveranstaltung in Bern

Ein Klima der Gewalt und des Hasses prägt das neue politische Szenario in Brasilien. Zusammen mit Miguel Enrique Stedile, Mitglied der nationalen Leitung der Landlosenbewegung MST, diskutieren wir über Möglichkeiten der Solidarität mit den sozialen Bewegungen in Brasilien.

Veranstaltung ansehen →
Apr
23
zu 25. Apr.

Credit Suisse – Schuldenaffäre Mosambik: Informationsveranstaltungen

  • Zürich, Basel und Bern (Karte)
  • Google Kalender ICS

Mosambik erhielt 2013 und 2014 Kredite von zwei Milliarden US-Dollar, davon rund die Hälfte von der Credit Suisse. Als 2016 dieses geheime Kreditgeschäft aufflog, musste das Land Bankrott erklären, mit einschneidenden Folgen für die Bevölkerung, wie Budgetkürzungen in Gesundheit und Bildung. Der Zyklon Idai hat die Situation nun weiter verschlimmert. Drei Referent*innen aus Mosambik berichten über die Hintergründe dieser Schuldenaffäre.

Veranstaltung ansehen →