Algerien – Autonome Gewerkschaften

Der Kampf der autonomen Gewerkschaften in Algerien um offizielle Anerkennung

Seit Jahren fordern die autonomen Gewerkschaften in Algerien die staatliche Anerkennung, die ihnen aufgrund der nationalen Gesetzgebung und der internationalen Abkommen, die von Algerien unterzeichnet worden sind, eigentlich zusteht. Allein das Regime weigert sich, diesen Schritt zu tun und antwortet mit Schickanen und Repression.

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SOLIDARITÄT MIT DEN FRAUEN VON ROJAVA

Der türkische Staat bombardiert und droht, Afrin zu zerstören. Dieser Angriff tötet Dutzende Zivilist*innen, hauptsächlich Frauen und Kinder. Afrin war lange Zeit ein relativ sicheres Gebiet in der Region und beherbergte Hunderttausende arabischer Flüchtlinge, vor allem aus Aleppo. Die Menschen von Rojava bauen eine neue Gesellschaft auf, in der die verschiedenen ethnischen Gruppen, die dort leben, sich mit ihren Identitäten in einem demokratischen, feministischen und ökologischen System organisieren. Diese zerstörerische Aggression bedroht auch die Revolution der Frauen in Rojava, die sich nicht mehr länger einem patriarchalen Regime unterwerfen und den Mut haben, eine Gesellschaft der Freiheit für sich selbst und damit für alle zu schaffen. Dies ist für Erdogan unerträglich, der einen Einfluss auf den Nahen Osten und darüber hinaus fürchtet. Rojava ist ein Beispiel für die Befreiung von Frauen. Es untergräbt die Idee von Staaten, die im Dienste von Nationalismus, Kapitalismus und religiösem Extremismus stehen und alle auf der Unterdrückung von Frauen basieren. Wir fordern einen sofortigen Stopp der Bombardierung und Invasion von Afrin, die das internationale Recht nicht respektiert. Aus diesem Grund fordern wir ein entschlossenes Eingreifen der UNO, der EU und der Regierungen der an der Koalition gegen den IS beteiligten Länder: Russland, Frankreich, USA und Großbritannien. Sie müssen Druck auf die Türkei ausüben, um diese Aggression zu stoppen und Erdogan dazu bringen, seine Truppen aus Syrien abzuziehen. Wir rufen euch/Sie auf, diesen Aufruf zu verbreiten und die Aufmerksamkeit auf den Aufbau dieser Gesellschaft zu lenken, die besagt: "Ja, es ist möglich, als Menschen frei, gleichwertig,respektvoll gegenüber der Natur zu leben, und dafür ist Feminismus ein wesentliche Mittel ".

Sendet/n Eure/Sie Unterschriften an die folgende Adresse: kurdish.women.movement@gmail.com

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Zwei Dörfer in West-Kalimantan klagen an – OECD-Klage gegen RSPO

Indonesien ist der wichtigste Palmölexporteur der Welt. Doch geht die Palmölproduktion oft mit massiven Menschenrechtsverletzungen und land grabbing einher. Dagegen wehren sich nun zwei Dörfer der indonesischen Provinz West-Kalimantans. Sie haben Ende Januar beim Nationalen Kontaktpunkt Schweiz eine OECD-Klage gegen dem Runden Tisch für nachhaltiges Palmöl (RSPO) eingereicht. Sie werfen RSPO vor, zu wenig gegen den Menschenrechtsverletzungen der Firma Sime Darby (ein Gründungsmitglied von RSPO) zu unternehmen.

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LandkämpfeSandro Covo